Intensive Konzertvorbereitung

Beim Musikverein 1929 Ketsch hat die „heiße Phase“ der Vorbereitungen auf das große Frühjahrskonzert in der Rheinhalle (Sonntag, 15. Mai 2022, 17:00 Uhr) längst begonnen. Neben der wöchentlichen Hauptprobe, die immer freitags stattfindet, stehen verschiedene Satz- und Registerproben auf dem Probeplan der Musikerinnen und Musiker. „Die Probearbeit wird aktuell leider noch immer durch Corona beeinträchtigt“, gibt Chef-Dirigent Patrick Wewel einen Einblick. „Seit November des vergangenen Jahres proben wir unter „echten 2G+ Bedingungen“, ohne Ausnahme braucht jeder Musiker also immer auch einen aktuellen Test, aber das ist eigentlich kein Problem. Schwieriger ist, dass Musiker manchmal ganz kurzfristig ausfallen, wenn sie selbst oder ihnen nahestehende Personen positiv getestet wurden und sie daher nicht in die Probe kommen. Dann muss ich manchmal mein für diesen Termin vorgesehenes Probeprogramm, das ich jeweils auf die konkret zur Probe rückgemeldeten Musiker ausrichte, ad hoc ganz oder teilweise umstellen.“

Mit dem Herannahen des Frühjahrs-Konzerttermins (Sonntag, 15. Mai 2022, 17:00 Uhr, Rheinhalle Ketsch) nimmt die Probeintensität der Musikerinnen und Musiker des Musikvereins 1929 Ketsch kontinuierlich zu. – Foto: Musikverein 1929 Ketsch

Wewel sieht das aber recht gelassen: „Ich habe ja im Blick, was ich mit bestimmten Registern bis zum Konzert noch speziell erarbeiten will. Da kann ich dann meist einfach ein anderes Thema vorziehen.“ Noch sind es gut sechs Wochen bis zum Konzerttermin, so dass Wewel eine gewisse Flexibilität bleibt. „Nach meiner Planung sollten alle Musikerinnen und Musiker bis spätestens Ende April das Konzert-Level erreicht haben. Im Mai werden wir auf dieser Basis dann bis zum Konzert gemeinsam praktisch nur noch an den Feinheiten arbeiten, vor allem aber natürlich an dem Gesamtklang und der Abstimmung zwischen den Registern.“ Chef-Dirigent Wewel erklärt, dass hierfür auch das Proben unter Konzertbedingungen auf der Bühne wichtig ist. Denn auf der Bühne nimmt jeder Musiker seinen eigenen Klang und den seiner Mitspieler anders wahr. „Und
ganz wichtig dabei ist, dass die Musiker auf mich hören bzw. schauen. Denn ich bin als Dirigent vor dem Orchester stehend nämlich der Einzige, der alles hören und auch in der Gewichtung der Lautstärke richtig wahrnehmen kann.“ Wewel ist optimistisch, dass die Corona-Ausfälle in den nächsten Wochen bis zum Konzert abnehmen werden und er in der Schlussphase der Konzertvorbereitung ganz überwiegend regelmäßig mit dem vollständigen Orchester arbeiten kann. „Die Motivation der Musikerinnen und Musiker nach der langen Corona-Pause ist sehr groß“, so Wewel. „Mit dem Frühjahrskonzert will sich der Musikverein 1929 Ketsch ganz offiziell wieder musikalisch zurückmelden. Zugleich hoffen wir, dann auch wieder wie gewohnt regelmäßig Auftritte bei den verschiedensten Anlässen in Ketsch und Umgebung spielen zu können.“ Noch völlig offen ist, unter welchen konkreten Corona-Bedingungen das Konzert durchgeführt werden kann. Die Verantwortlichen im Musikverein 1929 Ketsch gehen aber davon aus, dass etwaige Auflagen das Konzert jedenfalls nicht unmöglich machen werden. Gerade die große Ketscher Rheinhalle nämlich bietet als Veranstaltungsort beste Voraussetzungen für die Durchführung eines solchen Konzertes. Welche Regelungen im einzelnen gelten, wird kurzfristig bekannt gemacht werden.  as